Archiv für Dezember 2009

Monoflossen Training

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Nach 2 Maximaltauchgängen wollte ich heute etwas für meine Ausdauer tun. Wieder waren wir fast allein in der Halle. Wie faul doch viele zwischen den Feiertagen werden. Die Grube war von den UW-Rugbyspielern besetzt. Auf der Bahn waren wir ganze 3! Leute.

Begonnen habe ich mit Einschwimmen ohne Flossen. Alle Lagen wurden kurz probiert um wieder das Wassergefühl zu verbessern. Nach dem Einschwimmen habe ich mich mit meinem Mittelschnorchel bewaffnet und pflügte mit Delfinwelle durchs Oberwasser. Mal mit Armzug, mal ohne. Nach 200 m habe ich meinen Weg dann am Beckenboden fortgesetzt.

4 x 50 m. Davon die ersten ca. 15 m am Boden, anschließend an der Oberfläche.
4 x 50 m: 25 m Delfinwelle tauchen, Rest Schwimmen (mit Flossen)

Nach diesem Programm habe ich mir meine Monoflosse angezogen. Auch hier bin ich zunächst gemütlich an der Oberfläche geschwommen. Weiter ging es dann man 25 m Tauchgängen. Den Abschluss bildeten dann 2 gemütliche 50 m Tauchgänge.

120 m in Dynamik

Montag, 28. Dezember 2009

Heute lief das Zeittauchen deutlich besser als am Mittwoch. Die Motivation war wieder zurück und ließ mich dem Atemreiz trotzen. Wieder einmal war es still in der Halle. Als wir ankahmen, war es sogar noch dunkel. Seit 16 Uhr war niemand mehr in Halle. Dank der UW-Rugby Spieler waren wir aber genug und durften hinnein.

Beim Zeittauchen hielt ich diesmal 5 Minuten durch. Knappe 3 Minuten davon mit Atemreiz. Eine Leistung, auf die ich wieder einmal stolz bin, waren doch die gesundheitlichen Hindernisse der letzten Tage etwas größer.

Beim Streckentauchen hatten wir auch diesmal die Bahn für uns. Gemütlich wurde die Ausrüstung vorbereitet. Atemübungen am Beckenrand, Flosse anziehen, wieder Atmen, Maske und Nackenblei anlegen. In Gedanken beginnt die letzte Minute, noch 2 Atemzüge bis zum Tauchgang. Ich stehe im Wasser und atme ein letztes Mal kräftig ein. Ich schließe den Mund und gleite ins kühle Nass. Nach dem Abstoßen geht es mit entspannten Schlägen durchs Wassers. 1. Wende, 50 m. Alles läuft super. Kurz vor 75 m dann zum ersten mal der Atemreiz. Eine elegante Wende, dass waren jetzt 100 m. Die ornge Linie gleitet unter mir hindurch. Schwer atmend tauche ich auf. Dieses mal bin ich meiner Grenze schon ziemlich nahe gekommen. 120 m!

119 m in Dynamik

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Kurz vor Weihnachten habe ich noch mal eine tolle Leistung im Streckentauchen mit meiner Monoflosse hingelegt. Im Zeittauchen hatte ich diesmal ein Motivationstief. Durch einen sehr frühen Atemreiz ging die Erwartung doch sehr schnell nach unten und ich tauchte nach knappen drei Minuten auf.
Durch die Weihnachtszeit war das Becken sehr leer. Wolle und ich hatten eine 50 m Bahn am Beckenrand für uns allein.
Die Vorgabe waren auch diesmal 100 m + Wende. Was danach kommt ist offen.
Nach einer sauberen 100 m Wende folgten noch so einige Schläge mit der Monoflosse. Das Auftauchen war super sauber, keine Anzeichen eines Sauerstoffmangels. Das war wieder einer dieser Tauchgänge, nach denen man sich fragt: “Warum bin ich aufgetaucht?”