Archiv für die Kategorie ‘Training’

Training mit dem Nationalkader

Dienstag, 07. Juni 2011

Am ersten Wochende im July (2.+3.07.2011) gibt der Berliner Teil des Nationalkaders ein Training im Wildschütz.

An beiden Tagen habt ihr die Möglichkeit mit den Mitgliedern des Nationalkaders tauchen zu gehen. Das Training richtet sich ganz nach euren Wünschen. Der Steinbruchsee Wildschütz bietet uns mit einer Tiefe von 74 m genüged Potential!

Eventuell habt ihr sogar die Möglichkeit, Ausrüstung des neuen AIDA-Deutschlands Sponsor “Subgear” zu testen.

Anmeldungen bitte per Mail über das “Apnea-College Berlin” oder direkt über “AIDA-Deutschland e.V.

AIDA Deutschland Sicherheitsoffensive

Dienstag, 26. April 2011

In Zusammenarbeit mit AIDA Deutschland und dem Tauchsportclub Berlin bietet euch das Apnea-College Berlin Trainings in den Disziplinen Statik und Dynamik. Bei diesen Trainings wird speziell auf die kompetente Sicherung eingegangen.

Wer Interesse hat nimmt bitte mit mir Kontakt per Email auf. Trainings finden immer Montags von 19:00 -21:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Ankogelbad Mariendorf.

Neue Dynamik Bestweite

Samstag, 09. April 2011

Wieder ein mal völlig unerwartet habe ich eine neue Bestleistung aufgestellt. Fast schon Tradition, wieder auf einen Samsatg.

Den Vormittag haben wir beim Handball verbracht und den Pro Sport frauen beim Spielen zu gesehen. Von der Sporthalle bin ich dan direkt in die Schwimmhalle im Märkischen Zentrum gefahren. Wann ich das letzte Mal beim Nordberliner Tauchverein war weiß ich nicht mehr.

Da bei uns im Süden das Samstagstraining nicht besucht wird, musste ich den langen Weg in den Norden antreten. Meine Glidefin im Gepäck und die Aussicht auf einer 50 m Bahn zu tauchen startete ich zur Halle. Dort angekommen trat erst ein mal Ernüchterung ein. Außer Ingo und Jens war zunächst niemand dort.

Da Jens an diesm Tag als Übungsleiter eingeteilt war, konnte ich leider kein Statiktraining machen. Wir vertieften unser Gespräch und im nu war eine halbe Stunde rum. Damit ich den Weg nicht umsonst angetreten habe, zog ich meinen Anzug an und schwamm mich warm.

Ich begann mein Training mit 25 m Tauchgängen. Der Fokus lag heute auf der Technik. Oft war ich dieses Jahr schließlich noch nicht mit der Mono im Wasser. Nach 4 x 25 m ohne Flossen, zog ich meine Flosse an. Der Forschub mit der Glidefin ist echt beeindruckend. Ich konzentrierte mich auf den richtigen Abdruckpunkt und eine tolle Gleitphase. Als auf der Außenbahn Platz war, bat ich Jens mich bei einem längeren Tauchgang zu sichern.

Nach einiger Entspannung nahm ich mir eine Vorbereitung von drei Minuten. Das Prozedere ist schon fast Routine. Nach dem letzten Einatmen stieß ich mich von der Wand ab. Nach 25-30 m hatte ich meinen Rhythmus gefunden, 2 Beinschläge gefolgt von einer Gleitphase. Die Wenden sind noch verbesserungswürdig. Nach 100 m war ich mir sicher es wird ein guter Tauchgang. Da glitt die Wand unter mir hindurch, 125 m waren passiert. Langsam setzten bei mir die Warnglocken ein. Nach dem Oberflächenprotokoll konnte ich 133 m als neue PB für mich verbuchen. Vielen Dank an die Sicherung.

Neue Statik Bestzeit

Samstag, 30. Oktober 2010

Ganz unerwartet habe ich eine neue Statik Bestzeit aufgestellt. Die 6 min. Marke ist gefallen.

Nach 1216 Tagen ist die magische 6min. Marke gefallen. Ein entspannter Samstag im Ankogelbad. Zusammen mit zwei Tauchschülern war ich seit langem mal wieder an einem Samstag beim Training. Das Mittagessen war schon ein Weile her, der Tag sehr entspannt.

Nach meinem Aufwärmtauchgang legt ich mich auf den Rücken und begann mit der Vorbereitung. Klaus sollte mir den Countdown von 2 min. runterzählen, leider habe ich nichts gehört. Als ich nachfragte, wie lange ich noch habe, war die Antwort: “20 sek.”

Es folgte  ein langen Einatmen mit einigen Packs. Nach dem Umdrehen konnte ich die Stille der Halle genießen, wir waren nur drei Leute. Nach 2:30 min. kam die erste Zeitansage. Leichte Zuckungen im Bach, eher ein Grummeln, kündigten einen Atemreiz an. Bei 3:30 min. hatte ich dann die erste Zwerchfellzuckung. Ein Traum im Vergleich zu meinen sonstigen Tauchgängen. Ab 4:00 wurden mir alle 15 sek. die Zeiten genannt. Bei 5:00 dachte ich: “Ich kann jetzt nicht wieder auftauchen und denken, da wäre mehr gewesen.” Bei 5:30 Minuten wusste ich, heute fällt meine alte Bestzeit! Bei 5:45 Minuten hätte ich auftauchen können, aber ich wollte die 6:00 Minuten Marke fallen sehen. Da war sie: 6:00 Minuten!!! Langsames Auftauchen, kontrolliertes Atmen, ein sauberes Oberflächenprotokoll, Bestzeit!!! Mit 6:05 Minuten konnte ich nun stolz auf meinen Tauchgang zurückblicken.

Feste Boje im Helenesee

Freitag, 17. September 2010

Am Montag wurde auf der Vorstandssitzung Geld für eine feste Boje im Helenesee bewilligt. Jetzt werde ich mich nach einer Boje und einem Seil umschauen.

Bis jetzt mussten wir immer 400m bis zur 30m Boje schwimmen. Man erreicht jedoch schon in einer Entfernung von 100m eine Tiefe von 25m.

Unser Ziel sind jetzt eine Feste Boje bei einer Tiefe von 25m. Diese soll uns ermöglichen “Free Immersion” zu tauchen. Für die Ausbildung haben wir so sehr gute Bedingungen. Auch bei größeren Gruppen ist man mit 2 Bojen im Wasser und kann die Leute besser verteilen. Später soll noch eine flachere Spaßboje mit Unterwassertor oder einer Röhre dazukommen.

Jetzt heißt es erst mal Recherche und alles prüfen.

Gliedefin unterwegs

Donnerstag, 29. Juli 2010

Als ich heute Nachmittag nach meinen Emails schaute ging mein Adrenalinspiegel nach oben. Meine Gliedfin ist versendet worden. Jetzt trennen uns nur nach Tage vom ersten gemeinsamen Training und einer erhofften Leistungssteigerung.

Fast könnte man sagen sie kommt pünktlich zur Hallensaison. Aber noch ist das Wetter eigentlich zu schön um unter einem Dach seine Bahnen zu ziehen. Aber der Regelmäßige Besuch (1x / Woche) des Hallenbades ist Pflicht.

Voller Motivation geht es jatzt an einen gezielten Trainingsplan für das Monoflossenschwimmen. Frei nach dem Motto: Jeder Meter ist ein guter Meter.

Monoflossen Training

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Nach 2 Maximaltauchgängen wollte ich heute etwas für meine Ausdauer tun. Wieder waren wir fast allein in der Halle. Wie faul doch viele zwischen den Feiertagen werden. Die Grube war von den UW-Rugbyspielern besetzt. Auf der Bahn waren wir ganze 3! Leute.

Begonnen habe ich mit Einschwimmen ohne Flossen. Alle Lagen wurden kurz probiert um wieder das Wassergefühl zu verbessern. Nach dem Einschwimmen habe ich mich mit meinem Mittelschnorchel bewaffnet und pflügte mit Delfinwelle durchs Oberwasser. Mal mit Armzug, mal ohne. Nach 200 m habe ich meinen Weg dann am Beckenboden fortgesetzt.

4 x 50 m. Davon die ersten ca. 15 m am Boden, anschließend an der Oberfläche.
4 x 50 m: 25 m Delfinwelle tauchen, Rest Schwimmen (mit Flossen)

Nach diesem Programm habe ich mir meine Monoflosse angezogen. Auch hier bin ich zunächst gemütlich an der Oberfläche geschwommen. Weiter ging es dann man 25 m Tauchgängen. Den Abschluss bildeten dann 2 gemütliche 50 m Tauchgänge.

120 m in Dynamik

Montag, 28. Dezember 2009

Heute lief das Zeittauchen deutlich besser als am Mittwoch. Die Motivation war wieder zurück und ließ mich dem Atemreiz trotzen. Wieder einmal war es still in der Halle. Als wir ankahmen, war es sogar noch dunkel. Seit 16 Uhr war niemand mehr in Halle. Dank der UW-Rugby Spieler waren wir aber genug und durften hinnein.

Beim Zeittauchen hielt ich diesmal 5 Minuten durch. Knappe 3 Minuten davon mit Atemreiz. Eine Leistung, auf die ich wieder einmal stolz bin, waren doch die gesundheitlichen Hindernisse der letzten Tage etwas größer.

Beim Streckentauchen hatten wir auch diesmal die Bahn für uns. Gemütlich wurde die Ausrüstung vorbereitet. Atemübungen am Beckenrand, Flosse anziehen, wieder Atmen, Maske und Nackenblei anlegen. In Gedanken beginnt die letzte Minute, noch 2 Atemzüge bis zum Tauchgang. Ich stehe im Wasser und atme ein letztes Mal kräftig ein. Ich schließe den Mund und gleite ins kühle Nass. Nach dem Abstoßen geht es mit entspannten Schlägen durchs Wassers. 1. Wende, 50 m. Alles läuft super. Kurz vor 75 m dann zum ersten mal der Atemreiz. Eine elegante Wende, dass waren jetzt 100 m. Die ornge Linie gleitet unter mir hindurch. Schwer atmend tauche ich auf. Dieses mal bin ich meiner Grenze schon ziemlich nahe gekommen. 120 m!

119 m in Dynamik

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Kurz vor Weihnachten habe ich noch mal eine tolle Leistung im Streckentauchen mit meiner Monoflosse hingelegt. Im Zeittauchen hatte ich diesmal ein Motivationstief. Durch einen sehr frühen Atemreiz ging die Erwartung doch sehr schnell nach unten und ich tauchte nach knappen drei Minuten auf.
Durch die Weihnachtszeit war das Becken sehr leer. Wolle und ich hatten eine 50 m Bahn am Beckenrand für uns allein.
Die Vorgabe waren auch diesmal 100 m + Wende. Was danach kommt ist offen.
Nach einer sauberen 100 m Wende folgten noch so einige Schläge mit der Monoflosse. Das Auftauchen war super sauber, keine Anzeichen eines Sauerstoffmangels. Das war wieder einer dieser Tauchgänge, nach denen man sich fragt: “Warum bin ich aufgetaucht?”

5:20 in Statik

Montag, 21. September 2009

Heute war mein Statik Training ein voller Erfolg. Ohne große Erwartungen habe ich mich einfach mal entspannt. Der Vorbereitungstauchgang dauerte 3:25 min. Beim Maximaltauchgang bereitete ich mich dann mit meiner neuen Kombination aus Stoß- und Vollatmung vor.

Trotz der langen Trainingspause im Sommer, ist die Leistung doch nicht abgefallen. Der Atemreiz fing zwar schon bei ca. 2:30 min an, aber das war ja bei mir noch nie das Problem. Meine CO2 Tolleranz ist einfach gut.

Da meine Schwimmbrille kaputt war, ich aber nicht mit meiner Maske tauchen wollte, entschloss ich mich nur die Nasenklammer zu verwenden. Viele gute Athleten tauchen schließlich auch so! Die Methode scheint Potential zu haben. Auch nach 5:20 min konnte ich ein zügiges Oberflächenprotokoll ablegen.